"Dunkelkammer"

Software - die digitale Dunkelkammer

Zu analogen Zeiten räumte ich abends das Badezimmer um, auf die Badewanne kam die Holzarbeitsplatte für die Bäder, auf die Waschmaschine der Vergrösserungsapparat und über die Kloschüssel wurde ein Klapptisch als Ablage für die sonstigen Gerätschaften gestellt. “Dringende Bedürfnisse” durfte es dann die nächsten Stunden nicht mehr geben...

Danach hieß es abwarten, bis zur völligen Dunkelheit, denn so ganz lichtdicht war der Rollladen nun doch nicht. Bäder richten, Fotopapier in Probeschnipsel schneiden, Vergrößerungsapparat einrichten, Zeituhr einstellen und dann der Geruch. Einstellen, vielleicht noch Abwedeln oder das Papier verbiegen. Beim Entwickeln das Papier bewegen und beobachten, rechtzeitig stoppen und fixieren, das waren zeitaufwendige Dinge, aber auch sinnliche Genüsse. Vor allem, wenn man hinterher die Ergebnisse bewundern durfte.

Tempi passati!

Schon bald hatte ich in meiner Digitalära nach etlichem hin und Her das für mich passende Bildbearbeitungsprogramm gefunden. Ohne überbordende Gimmicks, beschränkt auf das Optimieren von Bildern aus der Digitalkamera, geeignet auch für das Drucken von Ordnerindexen, deutschsprachig und verständlich, das war das kleine, schlanke FixFoto im Frühjahr 2002.

Um nicht ständig per Telefon oder E-Mail Supportanfragen beantworten zu müssen, rief der Entwickler, Joachim Koopmann, das FixFoto-Supportforum ins Leben. Dort war ich der 12. angemeldete User. Mittlerweile hat das Supportforum weit mehr als 7.000 angemeldete Benutzer und zeichnet sich vor allem durch einen äußerst angenehmen Umgangston, rasche Hilfe und eine richtige “Community” aus.

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